Orientierungsschemata/ Unterrichtsplanung KU

Kunstunterricht sollte immer dynamisch angelegt sein, um sowohl Konzeption, Planung, Organisation sowie Durchführung flexibel zu halten. Wie Kunstunterricht angelegt wird, hängt maßgeblich von der Lehrerpersönlichkeit, den Schülerinnen und Schülern, der individuellen schulischen Situation sowie den sonstigen Rahmenbedingungen von Schule und Unterricht ab.

Es gibt sinnvolle Grundanlagen von Kunstunterricht. Diese sind hier als Orientierungsschema angeführt. Sie sollen eine grobe Richtung aufzeigen, wie sich Unterricht in seinen einzelnen Elementen stimmig aufeinander aufbauen kann. Die angeführten Verläufe zeigen die Möglichkeiten auf, sie sind aber jeweils auf die konkrete Unterrichtssituation anzupassen. Daher können und müssen einzelne Elemente entweder ergänzt, verschoben oder ausgelassen werden.

Gerade zu Beginn eigener unterrichtlicher Tätigkeit können die Orientierungsschemata das Rückgrat einer Unterrichtsvorbereitung sein.

Unsere Schemata sind für Sequenzen ausgelegt und verzichten auf Zeitangaben. Dies ist der zwingend notwendigen Dynamik von Kunstunterricht geschuldet und ermöglicht eine individuelle Festlegung der notwendigen Zeiteinheiten. Auch werden keine Sozialformen angegeben, auch diese richten sich nach der konkreten Unterrichtssituation.

Auf den Unterseiten sind Orientierungsschemata für den Unterrichtsschwerpunkt einer ästhetischen Praxis (Drucken, Malen, Zeichnen, Plastizieren, Filmen etc.) sowie für die Verbindung einer ästhetischen Praxis mit der Rezeption von Kunst (Werkbetrachtung, – analyse).

Die jeweiligen Orientierungsschemata sind zu überführen in eine Sequenzplanung, die weitere konkrete Aspekte wie Lernziele, Zeiten etc. beinhaltet.

Wozu dient die Sequenzplanung?