Qualitätsparameter von Kunstunterricht

Die Qualitätsfaktoren von Kunstunterricht in der Primarstufe und der Sec I werden nachfolgend in einer Übersicht zusammengestellt. Fachspezifika detaillieren allgemeine Faktoren und ergänzen diese.

Eine Zusammenstellung der Kriterien für einen guten Kunstunterricht erfolgt hier vor dem Hintergrund der Ausbildung in der zweiten Phase der Lehrerinnenbildung sowie der dritten Phase, der berufslangen Fortbildung. Sie soll Orientierung  für die Konzeption von Unterricht bieten, aber auch als Folie zur Begleitung und zur Bewertung dienen.

Es macht sicher Sinn, wenn sich Planende oder Unterrichtende wie auch Bewertende übereinstimmend die gleichen Qualitätsparameter im Visier halten.

Den kritischen Anmerkungen muss zugestimmt werden, wenn sie dem checklistenartigen Aufführen von Unterpunkten der Kriterien eine zu starke Verkürzung unterstellen. Denn während einzelne Faktoren leicht umsetzbar, ebenso leicht beobachtbar und somit auch bewertbar sind, sind andere Aspekte weder ohne intensive Ausbildung und eine lange Erfahrung realisierbar noch ohne weiteres oder gar ohne entsprechende Qualifikation beobachtbar. Außerdem können in der Bewertung und Begleitung hilfreiche Erläuterungen zur Verbesserung führen.

Es ist beispielsweise schwierig, Faktoren wie die Kreativitätsförderung in einer Unterrichtsstunde zu realisieren. Auch die Beobachtung solcher Elemente von außen, ohne die Kinder wie auch deren generelles Verhalten im Rahmen ästhetischer Praxis oder deren Vorwissen zu kennen, scheint nahezu unmöglich. Auch verbirgt sich hinter der schnell geraunten >Kreativität< ein großer Begriff, der fünfzig Jahre Forschung und Darstellung hinter sich hat und inzwischen in entsprechend viele Differenzierungen und Ausprägungen existiert. Dennoch wird die Förderung kreativer Prozesse angeführt. Sie sollte sich aus dem Kontext der Sequenz in Zusammenschau mit der Unterrichtseinheit und dem Einhalten von Grundprinzipien wie der unbedingten Berücksichtigung individueller Ideen und Vorhaben erschließen lassen.

Liest man die Liste der Qualitätskriterien, wird man feststellen, dass diese auf einem hohen Level angesetzt sind. Es ist vielfach beschrieben, dass guter Kunstunterricht eine hochkompetente Lehrkraft benötigt sowie einer guten Rahmenbedingung an Zeit, Raum und Ausstattung bedarf. Wer die Kriterien nutzen möchte, sollte auf die Erfahrung der Lehrkraft und die Rahmenbedingungen achten, um das überhaupt erreichbare Qualitätslevel individuell festzulegen.

Für alle aber können die Kriterien Ziele sein, die es über die Zeit zu erreichen gilt. Diese kann man sich auch selektiv als Vorhaben zur Verbesserung vornehmen.

Angeführt werden nun die Qualitätsparameter guten Kunstunterrichts detailliert unter den Aspekten

  • Individualität der Prozesse
  • Atmosphäre_ Umgang mit Kindern/ Jugendlichen
  • Kommunikation und Begleitung
  • Struktur und Organisation
  • Inhaltliche und methodische Richtigkeit

[Zur Beratung im Rahmen von Unterrichtsbeobachtungen können Sie hier einen  Beobachtungsbogen herunterladen. Informationen hierzu finden Sie weiter unten. Oder Sie gehen hier her…]

Individualität der Prozesse
Ein wesentliches Prinzip guten Kunstunterrichts in der Grund- und Mittelschule ist die Individualität bildnerischer Prozesse sowie die rezeptiven Werkzugänge. Individuelle ästhetische Weltzugänge werden ermöglicht.

Momente der Kreativität benötigen ein hohes Maß an subjektiven Einfällen, dynamische Problemlöseprozesse, eigene Zeitintervalle und individuelle Möglichkeiten der Überführung von Ideen in Bilder. Der Grundgedanke, in dem eine zentrale Aufgabe der Lehrkraft im Initiieren und Begleiten dieser individuellen bildnerischen und rezeptiven Prozesse liegt, kann nur überzeugend realisiert werden, wenn bereits ein Bewusstsein dafür besteht, dass Bildungsprozesse im Allgemeinen und ästhetische Bildungsprozesse im Speziellen nicht über eine lineare Input-Output- Folge abgebildet werden können.

Eine Begleitung dieser bildnerischen Prozesse in Form eines Dialogs während des Arbeitens der Schülerinnen und Schüler beinhaltet immer Unvorhergesehenes, Irrungen, Wendungen, neue Ziele etc. Die Individualität bildnerischer Prozesse erfordert neue Wege der Lenkung von Unterricht, die nicht immer mit der Leitung von Unterricht in Fächern mit stringenteren linearen Abläufen korrelieren. In erster Linie macht das Prinzip der Individualität eine große Nähe zu den Schülerinnen und Schülern sowie ihren Ideen, Vorhaben und Projekten notwendig. Hier zeigt sich rasch, dass bildnerische Prozesse nur kompetent begleitet werden können, wenn die Lehrkraft selbst über Fähigkeiten verfügt, Ideen nachzuvollziehen, entsprechende Materialien zur Verfügung zu stellen, anregendes [nicht bevormundendes] Bildmaterial bereit zu halten.

Sind ästhetische Bildungsprozesse durch eine Offenheit geprägt, führt dies letztlich zu unterschiedlichen Arbeiten der Kinder und Jugendlichen. Eigenständige Werkideen artikulieren sich eben in variablen Ergebnissen. Unterscheiden sich die Werke der einzelnen Schülerinnen und Schüler oder der entsprechenden Gruppen und Kleingruppen, ist hier bereits ein klares Indiz für das Prinzip der Individualität ersichtlich.

Ein weiteres Prinzip für das Gelingen guten Kunstunterrichts ist die Aktivität. Sollen die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit erhalten, ästhetische Erfahrungen zu machen, gelingt dies nur über aktive Handlungen, die für den Einzelnen neue Komponenten beinhalten.

Atmosphäre. Umgang mit Kindern und Jugendlichen
Im Kunstunterricht wird von den Kindern und Jugendlichen ein erhöhtes Maß an Sensibilität erwartet. Zudem sind bildnerische Artikulationen [Plastiken, Zeichnungen, Malereien etc.] oft von hoher Emotionalität geprägt. Beides macht es notwendig, rücksichtsvoll und sensibel mit den Schülerinnen und Schülern umzugehen. Zudem ist es hilfreich, dem Schaffen der Kinder und Jugendlichen neugierig zu begegnen und sich für die entstehenden Arbeiten wirklich zu interessieren. Dies gilt selbstverständlich auch für die individuellen Zugänge zu Kunstwerken.

Insgesamt sollte eine Atmosphäre entwickelt werden, in der die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit erhalten, gerne intensiv und konzentriert zu arbeiten. Das beinhaltet auch, auf Störungen der Atmosphäre angemessen zu reagieren.

Kommunikation und Begleitung
In der Nähe der Atmosphäre stehen die Kommunikation mit den Schülerinnen und Schülern sowie die Begleitung der produktiven oder rezeptiven Prozesse. Die Arbeitsaufträge müssen klar formuliert und nachvollziehbar sein. Die nahe dialogische Betreuung bildnerischer Vorgänge zeigt den Respekt vor der Arbeit der Kinder und Jugendlichen. Ihre Ideen werden nachvollziehbar, die Überführung in bildnerische Pläne kann beratend begleitet werden und die Reflexionen werden bereits in unmittelbarer Nähe zum eigenen Schaffen ermöglicht.

Sicherlich gehört zur Kommunikation auch, die Rahmenbedingungen zu gestalten, damit individuelle Besprechungen überhaupt erst möglich werden. Kontinuierlich sind zudem Fachbegriffe [Bezeichnungen von Werkzeug, Materialnamen, Kontrastbezeichnungen etc.] einzuführen und zunehmend selbstverständlich zu verwenden.

Struktur und Organisation
Eine wesentliche Aufgabe der Lehrkraft besteht darin, Strukturen zu schaffen. Grundlagen der Strukturen sind sinnvoll aufeinander abgestimmte Vermittlungsinhalte, überlegte Sozialformen wie auch ein kluges Zeitmanagement. Unterstützt wird das Gefüge durch eingeübte Prozesse. So müssen unterschiedliche Sozialformen bekannt und Übergänge zwischen verschiedenen Arbeitsformen erlernt sein. Auch Vorgänge, die zur Vorbereitung von bildnerischen Prozessen notwendig werden wie die Bereitstellung von Material, das Austeilen von Werkzeugen etc. müssen kontinuierlich erprobt werden. Ein reibungsloser organisatorischer Ablauf ermöglicht die Fokussierung auf die eigentlich wichtigen Inhalte.

Zur Struktur gehören in gutem Kunstunterricht auch der angemessene und reibungslose Umgang mit Medien sowie die Bereitstellung möglichst hochwertigen Bildmaterials.

Inhaltliche und methodische Richtigkeit
Es ist selbstverständlich, dass der Unterricht inhaltlich richtig und methodisch passend durchgeführt wird. Bereits im ersten Planungsstadium muss die Weiche gestellt werden.

In erster Linie ist es wichtig, bei bildnerischen Vorhaben tatsächlich der Individualität des Einzelnen einen großen Raum zu bieten. Eine Nachahmung von Erscheinungsformen der Werke anerkannter Künstler durch Schülerinnen und Schüler liefe der Individualität ästhetischer Praxis zuwider. Auf eigene Ideen, deren Überführung in bildnerische Vorhaben und dies beinhaltende Problemlöseprozesse würde völlig verzichtet werden. Inhaltlich richtig kann der Kunstunterricht nur werden, wenn er den individuellen Prozessen Initial, die Möglichkeiten und den Rahmen bietet.

Die dazu notwendigen Methoden wie auch altersgerechte Verfahren zur Bildbesprechung sind rechtzeitig einzuführen, damit der Komplexität von Kunstunterricht zunehmend adäquat begegnet werden kann.


Im nachfolgenden Katalog sind Kriterien verzeichnet, die entweder auf die ästhetische Praxis oder auf die Rezeption von Kunstwerken zu beziehen sind. Manche Merkmale treffen auf beide Bereiche zu. Unter der Kategorie der Kriterien sind entsprechende Merkmale subsumiert, die das Kriterium von verschiedenen Seiten detailliert beleuchtet.

Da die Kriterien oder die Merkmale in ihrer Darstellung der Begleitung in Aus- und Weiterbildungssituationen dienen sollen, werden sie in der beiliegenden pdf nummeriert. Seminarlehrkräfte sowie Lehrkräfte in kooperativen Weiterentwicklungsprozessen von Unterricht können so anschließende Besprechungen strukturiert durchführen.

Zudem schließen sich den Merkmalen Bewertungsbalken an. Hier kann eine rasche Einschätzung zwischen – [mit Aufwand verbesserbar/ nicht vorhanden] bis + [Aspekt hervorragend gelöst] notiert werden. Eine Zuschreibung von Punkten, die anschließend in ein Notensystem überführt werden kann, erfolgt nicht. Auf diese Weise können individuelle Schwerpunkte in der Beobachtung und der anschließenden Besprechung gelegt werden.

Unterrichtenden Lehrkräften/ Lehramtsanwärter_innen mag die Kriteriendarstellung schon im Zuge der Planung der Orientierung dienen.


Merkmale qualitativ guten Kunstunterrichts [hier als pdf]

Individualität der Prozesse

  • Es entstehen unterschiedliche Arbeiten.
  • Verschiedene begründete Interpretationen in der Rezeption werden zugelassen.
  • Eigenständige bildnerische Idee der Schülerinnen und Schüler wird ermöglicht.
  • Den Kindern und Jugendlichen wird das Machen eigener Erfahrungen ermöglicht.
  • Bildnerische und herstellungsbedingte oder technische Problemlöseprozesse werden durchlaufen.
  • Kinder handeln selbstständig [und wirklich].
  • Auf individuelle Vorkenntnisse wird aufgebaut und an Vorwissen angeknüpft.
  • Unterschiedliche Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler werden angemessen berücksichtigt.
  • Auf verschiedene Arbeitsgeschwindigkeiten wird eingegangen.
  • Der Anteil eigenständigen Arbeitens überwiegt gegenüber anderen Phasen.
  • Schülerinnen und Schüler können sich ganz in ihre praktische Arbeit vertiefen.
  • Es gibt überraschende Momente für die Schülerinnen und Schüler.
  • Die Ideenfindung/ die Motivfindung werden durch geeignete Maßnahmen unterstützt.
  • Ästhetische Erfahrungen werden ermöglicht und/ oder in ästhetischer Praxis aufgegriffen.

 

Atmosphäre. Umgang mit den Kindern und Jugendlichen

  • Intrinsische Motivationen wie Neugier/ [Vorformen von] Interessen werden extrinsischen Motivationen vorgezogen.
  • Mehrsinnliche Wahrnehmungsprozesse werden initiiert und unterstützt.
  • Bei PA oder GA wird auch fähigkeitenorientiert sowie arbeitsteilig gearbeitet.
  • Die eigenen Ideen der Kinder und Jugendlichen werden respektiert.
  • Die Mehrzahl der Artikulationswünsche von Schülerinnen und Schülern wird im Rahmen der Möglichkeiten berücksichtigt und wenn möglich sinnvoll in den Unterrichtsverlauf eingebaut.
  • Körpersprache und Artikulation weisen auf eine zugewandte Einstellung hin.
  • Auf Störungen wird angemessen reagiert.
  • Individuelle Erfahrungen können artikuliert werden.
  • Es besteht die Möglichkeit, konzentriert zu arbeiten.
  • Freude und/oder Genuss werden empfunden.
  • Es kommt zu intensiven Arbeitsprozessen.
  • Humor findet seinen Platz.

Kommunikation und Begleitung

  • Wohlwollend begleitet die Lehrkraft die Kinder und die Jugendlichen.
  • Ideen der Schülerinnen und Schüler werden individuell unterstützt.
  • Problemlöseprozesse werden durch die Lehrkraft unterstützt aber nicht vorweggenommen.
  • Strategien zur bildnerischen Lösung werden angesprochen.
  • Fachbegriffe sind den Schülerinnen und Schülern bekannt oder werden eingeführt.
  • Es findet eine individuelle Beratung statt, die das Kind begleitet und individuelle Prozesse unterstützt.
  • Auf analoge Bereiche aus der Kunst wird verwiesen, ohne diese als Vorgabe zu definieren.
  • Die Lehrkraft geht auf Äußerungen der Schülerinnen und Schüler ein und ist in der Lage, diese in den weiteren Kommunikationsverlauf zu integrieren und wieder aufzugreifen.
  • Die Kinder und Jugendlichen erhalten individuelle Unterstützung beim Erlernen und/oder Anwenden von Techniken.
  • Der Unterricht beinhaltet reflektierende Momente.
  • Kommunikationsregeln sind bekannt und werden eingehalten.
  • Störungen werden rechtzeitig erkannt und kommunikativ behoben.
  • Arbeitsaufträge, Arbeitsmöglichkeiten werden verstanden.
  • Zwischenbesprechungen werden zielführend durchgeführt.
  • Sinnvoll ergänzendes Material und Werkzeug werden zusätzlich zur Verfügung gestellt.
  • Positiv verstärkend und konstruktiv werden Zwischenergebnisse besprochen.
  • Die Schülerinnen und Schüler sind in der Lage, die Arbeiten des jeweils anderen zu respektieren und angemessen zu besprechen.
  • Gegenseitige Hilfestellung durch die Kinder und Jugendlichen ist eingeübt und findet statt.
  • Die Lehrersprache ist von ausreichender Lautstärke und adressatenentsprechend.

 

Struktur und Organisation

  • Der Rahmen für Individuelle Lern- und/oder Erkenntnisfortschritte wird geschaffen.
  • Ins Thema wird vorhabensgerecht und adressatenentsprechend eingeführt.
  • Die Kinder und Jugendliche kommen in eine vorbereitete Arbeitsumgebung.
  • Eine adäquate Auswahl an Material wird zur Verfügung gestellt.
  • Es findet eine Unterstützung bei der Wahl und eine weitere Beschaffung des adäquaten Materials statt.
  • Es werden Strukturen gegeben. Innerstrukturell bestehen notwendige Freiheiten.
  • Das Zeitmanagement funktioniert.
  • Zeitrahmen werden plausibel angesetzt, aber flexibel gehandhabt.
  • Sozialformen sind klug gewählt.
  • Arbeitsformen und Sozialformen sind den Schülerinnen und Schülern bekannt.
  • Partnerarbeit oder die Arbeit in Gruppen wird ermöglicht, wenn das bildnerische Vorhaben es notwendig macht.
  • Übergänge zwischen einzelnen Arbeitsphasen sind konturiert und werden angemessen zügig vollzogen.
  • Wiederkehrende Aufgaben [Wasser holen, Blätter austeilen etc.] werden von den Kindern und Jugendlichen selbstständig ausgeführt.
  • Schülerinnen und Schüler können weitere Materialien und Werkzeug selbst im Raum organisieren.
  • Das Arbeitsarrangement wird durch die Schüler als Experten ergänzt.
  • Schülerinnen und Schüler leisten sich gegenseitig Hilfe.
  • Arbeitsplätze werden aufgeräumt und ordentlich hinterlassen.
  • Ergebnisse ästhetischer Praxis und/ oder anderer Arbeiten werden angemessen präsentiert.
  • Möglichkeiten zur selbstständigen Recherche zu Werk/ Künstler werden geboten [ergänzend zur ästhetischen Praxis/ im Rahmen der Rezeption].
  • Neue Lerninhalte werden fokussiert.
  • Der Unterricht ist geplant, die Lehrkraft kann aber flexibel auf sich Ereignendes reagieren.
  • Von unterstützenden Möglichkeiten der Visualisierung wird Gebrauch gemacht.
  • Die Unterrichtseinheit/ Sequenz hat eine Corporate Identity [Visualisierungen verfolgen eine Linie], Visualisierungen [OHP, ppt, TA…] sind übersichtlich und sind angenehm anzuschauen.
  • Von fachübergreifenden Möglichkeiten wird profitiert.
  • Die Lehrkraft entwickelt neue hilfreiche und den Unterricht bereichernde didaktische Ideen.
  • Die Unterrichtseinheit besitzt einen Rahmen.

Inhaltliche und methodische Richtigkeit

  • Bildnerische Techniken werden fach- und sachgerecht eingeführt/ angewandt.
  • Die Entwicklungsabhängigkeit bildnerischer Praxis wird berücksichtigt.
  • Es werden Elemente der Rezeption mit Komponenten der ästhetischen Praxis verbunden.
  • Die Materialien und Werkzeuge sowie Hilfsmittel sind den Kindern/ Jugendlichen bekannt oder werden ihnen in geeigneter Form bekannt gemacht.
  • Beim Medieneinsatz wird wenn möglich dem Original der Vorrang vor der Abbildung eingeräumt.
  • Kinder und Jugendliche kennen methodische Schritte der Bildbesprechung.
  • Fachbegriffe werden richtig eingeführt, die Schülerinnen und Schüler verfügen bereits über ein dem Jahrgang entsprechendes Fachvokabular.
  • Angemessene Formen der Präsentation der Schülerarbeiten wurden gewählt.
  • Eine Sachanalyse liegt im erforderlichen Ausmaß und der notwendigen Tiefe inhaltlich korrekt vor.
  • Die Einbindung der Unterrichtseinheit in die Sequenz ist stimmig.
  • Die Sequenz folgt einem nachvollziehbaren und begründeten Aufbau.
  • Es gibt plausible Begründungen der einzelnen planerischen Entscheidungen.
  • Im Rahmen der Planung sowie bei der Durchführung des Kunstunterrichts didaktischen Entscheidungen sind stimmig.
  • Alle notwendigen Phasen bis hin zur Präsentation sind vorhanden oder sind im Rahmen der sequenziellen Einbettung absolviert oder vorgesehen.
  • Formulierte Ziele von Unterricht werden erreicht.