Tipps

Mit ein paar kleinen Tipps geht’s im Kunstunterricht schon viel leichter… Wir ergänzen zunehmend die Liste um gute Hinweise.

Für die meisten gilt: Es lohnt sich, die Hinweise vom Schuljahresbeginn an zu beherzigen. Vor allen Dingen vor Prüfungen (Referendariat) sollten Vorgänge wie Wasser holen u.Ä. routiniert sein.

  • Material und Ausstattung beschaffen
  • Bildmaterial
  • Arbeitsplätze
  • Wasser

Material und Ausstattung beschaffen
Die beste Möglichkeit, Material und Werkzeug zu beschaffen, besteht in der Einbindung der Eltern. Zu Schuljahresbeginn kann etwa beim Elternsprechtag oder im Zuge einer Elterninfo ein Aufruf gestartet werden. Welche Mutter arbeitet in einer Schreinerei, wer in einer Papierfabrik … Fast jeder hat zu Hause Werkzeuge, die er doppelt und dreifach besitzt. Ein Exemplar kann der Klasse zur Verfügung gestellt werden.
Eine weitere günstige Variante liegt im Herstellen von eigenem Material. Was man nicht sammeln und selbst herstellen kann, muss angeschafft werden.
Wir haben gute Erfahrungen für die Beschaffung von Material, das nicht beim örtlichen Einzelhandel erhältlich ist, mit folgenden Firmen gemacht (nicht gesponsorte Links!):

DSC09252

Bildmaterial
Für Kunstunterricht im Allgemeinen und für UV und Lehrproben im Speziellen wird gutes Bildmaterial benötigt. Abbildungen im Internet sind oft von fragwürdiger Qualität, da die Farbwiedergabe nicht dem Original entspricht oder die Werke in ihren Maßen beschnitten sind. Es ist besser, Abbildungen von Verlagen oder zumindest von Postkarten [eigentlich zu klein…] zu verwenden.
Es wird empfohlen, dass zumindest immer zwei Schülerinnen/ Schüler eine Abbildung in ausreichender Größe erhalten. Ein Klassensatz bei 30 Kindern/ Jugendlichen sollte daher mindestens 15 Abbildungen [plus 1 für die Lehrkraft] umfassen.
Schulen sollten sich Abbildungen guter Qualität zentral besorgen und für alle Lehrkräfte verfügbar machen. Klassen- und jahrgangsübergreifend können gemeinsam Bilder ausgesucht werden.
Der Neckar-Verlag bietet thematisch sortierte Bildmappen an. Jeder Mappe liegen Informationen zur Künstlerin/ zum Künstler sowie zum abgebildeten Werk bei. Für vertiefte Informationen können weiterführende Heftchen erworben werden.
Überaus hilfreich ist die CD, auf der die Abbildungen digital abrufbar sind. Zudem erleichtert ein Schlagwortverzeichnis, Werke nach bestimmten Kriterien (z.B. >Zeichnungen<) zu suchen.
Referendarinnen und Referendare im Prüfungsjahr sollten gleich zu Beginn in Frage kommende Abbildungen beschaffen, um hier bereits einen Haken setzen zu können.

dsc06384.jpg
Nie zu vergessen: Das beste Bild ist das Original!

Arbeitsplätze
Das bewährte Klassleiterprinzip führt dazu, dass der Kunstunterricht meistens im Klassenzimmer stattfindet. Der Umgang mit Knete, Wasserfarbe, Druckfarbe gestaltet sich sorgloser, wenn die Schulbänke abgedeckt werden.
Besonders geeignet sind 3mm starke so genannte MDF-Platten. Diese gibt es auch beschichtet in verschiedenen Farben. Im Baumarkt kann man sich die Platten auf Schulbankgröße oder halbe Größe zuschneiden lassen. Der Preis pro m² liegt knapp

unter 5€. Da die Platten über mehrere Schuljahre halten, lohnt sich diese Investition.
Außerdem liegen die Platen gut auf dem Tisch. Wer will, kann sie aber auch mit einfachen Tischlerklemmen befestigen.

DSC08747

Wasser
Sollen mehrere oder alle Kinder/ Jugendlichen mit Wasserfarben oder flüssigen Farben malen, brauchen sie Wasser zum Anrühren der Farben sowie zum Auswaschen der Pinsel.

Ein >Wasserdienst<, der die Behälter der Klassenkameraden mit Hilfe einer Gießkanne befüllt, verhindert langwieriges Anstehen aller am meist einzigen Waschbecken sowie Unfälle beim Wassertransport jedes Einzelnen.

DSC08717